Wo ich war
Seit vielen Jahren NICHT auf der Gamescom, und diesmal ist es gut, ein Alibi zu haben. Nein, meine Frau und ich waren in Dresden unterwegs. Warum? Weil wir da noch nie waren. Deswegen habe ich auch direkt den Goldenen Löffel der Stadt verliehen bekommen:

5 Museen in 2 Tagen, bei ziemlich harter Wärme. Da war man für jeden Questmarker dankbar:

Gleichzeitig und zufällig in der Stadt: zwei Konzerte von Unheilig, eins von den Toten Hosen. Von Zusammenstößen der Fangruppen ist mir nichts bekannt, aber es war ECHT Betrieb.
Insgesamt: schöne Stadt, gern wieder.

BOML!
Wir haben Theropods gespielt, das Dino-Adventure aus Griechenland.
Gute Links
- Hä? Wenn KI unvermeidlich ist, warum kann man sie auch einfach ignorieren wie die Chicago Law School?
- Autorin Kathrine Rundell im Guardian, wie sehr KI die Bildung gefährdet.
Jogging-Mucke
2007 und 2011 brachte die Band “Fair to Midland” zwei Alben raus, die ich erst entdeckte, als sie sich schon aufgelöst hatte. Diese beiden Alben laufen bei mir seitdem auf und ab, und das sehr gern auch beim Joggen. Sie vereinen eine Mischung von Härte und Melodie, wie sie exakt auf meiner Wellenlänge ist, dazu poetische Texte. Der Sänger schafft es vom Kehlkopfgesang bis in die höchsten Höhen.
Es ist fast unmöglich, ein perfektes Beispiel für ihre Musik zu finden, weil alle Lieder zu unterschiedliche Charaktere haben, aber nehmen wir mal dieses hier vom 2007er-Album “Fables from a Mayfly”:
Und warum diese Band gerade wieder mal bei mir in der Heavy Rotation ist: ich wusste, dass sie vor diesen beiden Alben zwei Underground-Alben veröffentlicht hatten, aber von denen kannte ich nur qualitativ schlechte YT-Tracks. Nun fand ich aber im Subreddit der Band (wo immer noch beklagt wird, dass sie nicht so erfolgreich wurde, wie sie es verdient gehabt hätte), diese beiden Alben in höchster Qualität. Ein paar der Songs sind neu aufgenommen auf den beiden erwähnten Alben, aber nicht das letzte Stück des 2004er-Albums, das ich seitdem auf und ab höre:
Nichts ist schöner als neue Musik von einer Lieblingsband finden, die schon lange nicht mehr existiert.
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