Bislang fühlt sich das Jahr so an:

Eigentlich das ganze Jahrzehnt. Mit einer Pandemie reingeslidet, von dort fließender Übergang in einen KI-Hype und einen russischen Angriffskrieg, und seitdem eigentlich nur: ach kommt, ein Krieg mehr geht auch noch.
Gar nicht so leicht, trotzdem jeden Tag zur Arbeit zu gehen und so was wie Alltag zu pflegen. Wo das mit dem Schreiben sowieso nicht leichter wird. Ein grummeliges „muss halt“ wird zu einem Mantra, das auf Dauer nicht funktionieren wird, aber gerade gibt’s nix besseres.
Und dann muss ich auch noch versuchen, den Text auf dem Monitor um einen katzenförmigen Umriss herum zu entziffern:

Wo ich war
Wie wir alle: im Februar. Und da war nix. Immerhin konnte ich joggend beobachten, wie das hier …

… zu dem hier wurde:

Und so war ich – gerade gestern am letzten Februartag – auch beim Lahntallauf in Marburg. Was’n Betrieb, mit 2:08:46 den Halbmarathon Nr. 27 abgeschlossen. Dieses Jahr noch mal unter 2h zu kommen, wird noch ein hartes Stück Arbeit für einen alten Mann.
BOML!
Ein schönes Stück Arbeit war „The Dark Rites of Arkham“. Wieder ein exzellentes Adventure von Postmodern Adventures aus Spanien. Wir hatten unseren Spaß damit.
Musik
2022 hat mich das Album „Nichts“ von FJØRT weggeblasen, und ich war sehr gespannt auf „Belle époque“, das neue Werk. Es ist sperriger, und das ganz bewusst, und es lohnt sich, in die Songs einzutauchen. Harte Musik mit klar antifaschistischer Haltung. Musik für diese Zeit.
Ausblick
Am Freitag, 6. März mache ich einen Ausflug zur GG Bavaria. Die Buchmesse Leipzig schenke ich mir.
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