Das war Dezember 2025 (und das ganze Jahr)

Wo ich war

„Driving home for christmas“ ist bei mir ja nur „geh vom Büro die Treppe hoch for christmas“, und die weiteste Entfernung zur engeren Familie ist die Region Marburg, weswegen ich sowieso regelmäßig in meiner alten Studienstadt bin.

Dieser Tage musste ich dort etwas Zeit rumbringen und bin die alten Wege zur und von der Uni abgelaufen. Die Türme (aka „PhilFak“) stehen noch, werden auch noch benutzt, sollen aber nach und nach von Personal und Studis entleert werden. Und irgendwann abgerissen? Objektiv kein Verlust, aber wer dort studiert hat, verbindet mit diesen Borg-Kuben der Philologie prägende Jahre.

Dann war ich um die Ecke von Marburg in Gießen zum alljährlichen Silvesterlauf. Halbmarathon. Knackig kalt und sonnig, anders gesagt: traumhafte Bedingungen. 2:05. Zufrieden. Da ist auch egal, dass ich dabei verdammt undynamisch aussehe.

Podcasts

Kapitel Eins ist fertig. Ab nächsten Monat werde ich hier im Löffletter unter der Rubrik „Was ich gelesen habe“ kurze oder längere Kommentare zu meiner Lektüre notieren. Hallo an alle, die sich genau dafür eingetragen haben, um alles im Posteingang zu erhalten. Aktuell bin ich unerwartet in Clive Barkers „Weaveworld“ (deutscher Titel: „Gyre“) versumpft, nachdem ich nur mal kurz wieder reinlesen wollte.

Im Adventurepodcast gab’s zwei neue Folgen:
„Foolish Mortals“
„Simon the Sorcerer: Origins“

Im BOML-Newsletter werde ich die Tage berichten, welche Spielereihe mich ebenso unerwartet gepackt hat.

2025

Je älter ich werde, desto weniger interessieren mich Jubiläen und Rituale. Den Jahreswechsel nehme ich emotional schulterzuckend hin, aber rein aus Gewohnheit mache ich natürlich eine Rückschau. Zu der ich diesmal wenig habe. Ob ich es ganz subjektiv oder global betrachte: kein dolles Jahr. Hoffe, ich kann 2026 die globale Dystopie von der persönlichen Befindlichkeit besser trennen. Aber ich bin da nicht optimistisch, denn Spoiler: ich lebe immer noch in der Realität. In einer Realität, die durch die Linse der KI immer unschärfer wird, daher bleibt mein Mantra: Fuck generative AI.

… dass ich bei der Rückschau auf dieses Jahr automatisch bei diesem Thema lande, macht mir auch nicht unbedingt Mut für die kommenden Monate. seufz

Ausblick

Januar wird arbeitsreich. Es werden einige Grundsteine gelegt für Dinge, die ich 2026 vorhabe. Wahrscheinlich wird es dann wenig zu berichten geben, schlimmstenfalls geht alles nicht so schnell, wie ich mir das wünsche, aber Freiberuflichkeit ist und bleibt ein Marathon. Der bei mir schon in der dritten Dekade ist.

===Werbung

Los, kauft meine Kurzgeschichtensammlung bei Genialokal / Thalia / amazon oder wo auch immer. Die 6 Euro fürs E-Book tun euch nicht weh und mir gut. Oder gleich gedruckt für 20, dann könnt ihr vor Freunden damit angeben.

Übrigens: Alles aus dem Blog hier könnt ihr auch gratis per Mail erhalten, wenn ihr euch hier eintragt.