Zur Lage der Techniknation

Dafür, dass die Texte nicht besser werden, egal womit ich schreibe, mache ich mir ziemlich viele Gedanken über die Technik, die ich dafür anschaffe. So wie andere Leute vermutlich bei ihren Autos. Die sind mir wieder egal – solange nur Bluetooth drin ist. Oder Kaffeemaschinen. Dass die Dinger “Jura” heißen, liegt sicher daran, dass das Studium gleichen Namens ähnlich kompliziert ist.

Ich habe mir bei der Auswahl des Notebooks, das mir als Hauptrechner dienen sollte, sehr schwer getan. Dabei waren die Faktoren schnell klar:
– 15,6 Zoll Display
– Haswell-Chip, mindestens i5
– Vernünftige Grafikkarte, nicht nur integrierter Intel-Chipsatz
– Mindestens 4 GB RAM, besser 8.
– Mindestens 750 GB HDD, besser 1 TB
Also ein Allrounder, der als Haupt- und Arbeitsgerät funktioniert, aber auch einigermaßen spieletauglich ist. Lange Zeit hatte ich ein Acer Aspire V5 der aktuellen Baureihe im Auge – schön flach, aufs optische Laufwerk kann man ja verzichten, einige Modelle haben sogar HD-Screen. Aber es wurde dann ein Spontankauf, weil’s gerade im örtlichen Laden stand, alle Bedingungen übererfüllte und sogar schon das Update auf 8.1 integriert hatte, das bei dem Acer wohl hier und da gehakt hat:

Lenovo Ideapad G510
Es erfüllte alle genannten Kriterien (Haswell-i5, AMD Radeon 8750M, 8 GB RAM, 1 TB HDD). Aber vor allem: was für eine Tastatur! Ich habe von Chiclet-Tastaturen langsam die Schnauze voll und bevorzuge auf dem Schreibtisch eine strunzbillige Logitech K200-Tastatur. Klapprig, aber ECHTE Tasten. Das Lenovo bietet exzellentes Tippgefühl, auch wenn’s kein Thinkpad ist, und hat sich in den ersten Monaten bewährt. Oh, und Steam und halbwegs aktuelle Spiele laufen in der nativen Auflösung so gut, dass ich die sog. “Next Gen” in Form von PS4 und Xbox One noch ein paar Jahre ignorieren kann.

Samsung Chromebook
Das perfekte Ergänzungsgerät zum großen, schweren Hauptrechner: Ein 1 Kilo leichtes Notebook mit 6 Stunden Akkulaufzeit. Da kann man sogar mit Chiclet leben. Ein echtes Arbeitstier, fürchterlich schlecht verarbeitet, aber etwas, auf das man gnadenlos einprügeln kann und bei dem man bei Kratzern nicht in schrilles Wehklagen ob des Wertverlusts verfällt (MacBook).

Google Nexus 7
Sicher, iPad und iPad mini sind eine Klasse für sich, vor allem, wenn man alle Anwendungsszenarien und die Breite des App-Angebots sieht. Ich habe aber ein anderes Szenario: ich wollte etwas möglichst Kleines und Leichtes, was primär als Lesegerät dient, aber idealerweise noch ein paar Sachen mehr kann. Also, obwohl als Lesegerät natürlich besser geeignet, keinen Kindle Paperwhite, sondern das Nexus 7. Für mich das perfekte Gerät – selbst 8 Zoll wäre mir schon wieder etwas zu groß.

Samsung Galaxy Note 2
Dass ich dieses Gerät nun schon MEHR ALS EIN GANZES JAHR benutze, sagt eigentlich alles. Kommunikationszentrale, Multimedia-Monster und Arbeitsgerät in der Größe einer Milka-Tafel. Das Note 3 reizt mich vergleichsweise wenig, weil das Note 2 einfach perfekt passt. Würde es mittelfristig höchstens durch ein Nexus 5 ersetzen, weil ich so ein logischer Typ bin.