Zur Lage der Nation (04/13)

Es ist April. Ich schreibe ein Buch.
Das ist weniger normal, als es klingt. Denn ich schreibe mit Vollgas. Normalerweise arbeite ich neben meinen Auftragsjobs an den Büchern. Deswegen dauert’s auch so lange. Das aktuelle Buch ist nicht der Politthriller, an dem ich seit 1896 arbeite, der ist immer noch in der Überarbeitungsrunde. Der größte Teil meiner Zeit fließt derzeit in ein Buch, das vielleicht noch diesen Monat offiziell angekündigt wird. Ich freue mich riesig darauf, darüber reden zu können. Für den Moment sei nur gesagt: Es ist kein Roman. Und es ist ein großer Spaß.

Die E-Book-Anthologie meiner Kurzgeschichten ist inzwischen auch fast fertig, aber die Politur hebe ich mir wohl für den Abschluss des primären Buchprojekts auf. Sollte im Sommer rauskommen, wird günstig und ungefähr 200 Seiten stark.

Heißt: Wenn alles klappt, erscheinen dieses Jahr von mir drei Bücher.

Und danach kann ich endlich mit Drachenwächter 3 beginnen. Ab und an fragt jemand danach. Was sich verdammt gut anfühlt. (Ach ja – für jeweils etwas über 7 Euro gibt’s meine drei Fantasy-Romane inzwischen auch für den Kindle.)

In drei Wochen bin ich in Berlin bei der Entwicklerkonferenz Quo Vadis. Auf dieser habe ich 2007 und 2008 eine Adventure-Diskussionsrunde geleitet. Die erlebt dieses Jahr eine Neuauflage. Allerdings nicht mit drei Teilnehmern – sondern sechs. Teils international. Auf Englisch. Al Lowe, Charles Cecil, Jan Klose, Jörg Beilschmidt, Jan Theysen, Jan Müller-Michaelis. Hui.

Kaum wieder zuhause, geht’s direkt weiter – auf die diesjährige Lesereise in die Schweiz.