Köln denkt mit – und importiert Löffler

Wenn ich mich an einem Intelligenztest wie diesem hier versuche, läuft das immer nach dem gleichen Schema ab: Die ersten paar Fragen beantworte ich mit der linken Hirnhälfte, klopfe mir innerlich auf die Schulter, halte mich für ein bislang unentdecktes Genie. Irgendwann – im verlinkten Test so ungefähr bei den Fragen 12 bis 14 – fange ich an zu glauben, dass die Fragen gar nicht beantwortet werden können. Die Striche scheinen mir absolut beliebig zu sein. Ich beschuldige den Monitor des Betrugs, schließe irgendwann wutentbrannt das Fenster.

Schön, dass die Kölner Abteilung des Hochbegabten-Vereins “Mensa” sich auch Leuten öffnet, die mit Intelligenz nichts am Hut haben – und sie sogar zu einem Vortrag einladen. Danke dafür! Am Samstag, 8. Oktober werde ich am “Tag der Intelligenz” den Vortrag halten:

Pacman oder Caveman? Skurrile Ausgrabungen auf Festplatten

Ich werde darin einen ganz neuen Blick auf ganz alte Computerspiele werfen. Gewaltiges Rahmenprogramm gibt’s drumrum und viele andere Redner mit mindestens einem Doktortitel oder Weltmeistertiteln im Kopfrechnen – und interessanten Vorträgen. Eintritt ist frei, das Ganze beginnt um 10 Uhr im Hörsaalgebäude der Uni Köln. Mein Schnellvortrag – die sogenannte “Speedline” – ist um 16 Uhr, der eigentliche Vortrag dann um 17 Uhr.