Der Stand der Dinge und August ’14

Ich stehe noch immer etwas neben mir.

Gerade erst habe ich in endlosen Nachtschichten das neue Buch abgeschlossen, durfte dann mit dem aktuellen Buch im WDR auftreten (auf der Facebook-Seite der Sendung gab’s ein paar schöne Kommentare von Reisefans, die – sagen wir mal so – jetzt nicht die ganz großen Fans von mir geworden sind) und dazu noch andere Sachen obendrauf, die hier nichts verloren haben.

Im Juli erhole ich mich, indem ich endlich meine Kurzgeschichtensammlung bei Createspace als Druckversion aufbereite, ein kleines Spaßprojekt auf den Weg bringe (das dann auch direkt erscheint), an dem einen oder anderen Spiel werkele, die Steuererklärung mache, vielleicht mal wieder was blogge und -gasp! – den Politthriller endgültig finalisiere. Und dann habe ich mir noch was für August vorgenommen:

Am Dienstag und Mittwoch der Gamescom-Woche findet zum zweiten Mal die “Respawn Gathering” statt, und ich bin wieder mit einem Vortrag vertreten. Der kein Vortrag ist, sondern eine “Interactive Fiction”. Auf der Homepage der Veranstaltung steht inzwischen eine Übersicht von einigen Vorträgen. Mein Vortrag ist aktuell für Mittwoch Nachmittag geplant, kann sich aber noch ändern.

Bei meiner Schullesereise in der Schweiz im April habe ich erstmals mit interaktiven Elementen gearbeitet und “Im Funkloch” etwas erweitert. Das hat für mein Empfinden ganz gut funktioniert, und nun möchte ich das noch etwas ausbauen. Meine “Interactive Fiction” ist eine Geschichte, die eine Person aus dem Publikum beeinflussen kann. Dabei visiere ich eine Spieldauer von 10 bis 15 Minuten an, es wird also mehrmals gespielt werden. Inhaltlich geht es um den ersten Arbeitstag einer oder eines “Game Writer” bei einem fiktiven Spieleentwickler. Dabei kommt es zu Verwicklungen, Problemen und Absurditäten. Natürlich wird alles auch wunderbar albern, aber die fiktiven Szenen sollen illustrieren, was alles in diesem Job passieren kann. Diese Gelegenheit nutze ich zur Weiterbildung, evaluiere ein paar Tools, die ich bislang noch nicht näher angeschaut habe und bringe mir etwas Javascript bei. Vielleicht mache ich aber auch alles wie bei der Lesereise und komplett offline auf Papier.

Ich nenne so was Urlaub.