Leipzig ’14!

Meine Pressestelle möchte hiermit meine Anwesenheit in Leipzig bestätigen. 🙂

Ich werde am Donnerstag spätestens ab Mittag auf der Messe rumlungern und den gesamten Freitag. Wer Hallo sagen möchte, pinge mich auf den üblichen Kanälen an. Ansonsten werde ich mich im Dunstkreis der Fantasy-Leseinsel aufhalten und sicher wieder bei den verehrten Kollegen von Werk-Zeugs.

Offizielles Programm gibt es wenig – da im März gerade noch kein neues Buch am Start sein wird (es sei denn, der Politthriller wird per Express lektoriert und gedruckt), dient meine Anwesenheit der verschlagenen Planung der kommenden Dinge. Und eine Lesung habe ich im Rahmen der Messe auch nicht. Aber 2015 könnte es wieder was werden.

Die interessanteste Neuerung für mich: auf ca. 10 Messebesuchen in Leipzig habe ich noch nie das Völkerschlacht-Denkmal gesehen, sodass ich schon vermutet habe, es wäre eine urbane Legende. Laut Google Maps ist dieses Jahr mein Hotel bei dem Denkmal um die Ecke, ich werde die Existenz des Steinhaufens endlich verifzieren können.

ODER FALSIFIZIEREN!

Vierzehn

Ein Jahresrückblick muss entfallen, weil das Jahr einfach zu schnell vorbei war. Mal ehrlich – das geht doch gar nicht. War doch gestern erst Silvester. Halten wir uns also nicht weiter mit einem Jahr auf, in dem ich gerade mal einen Stapel Kurzgeschichten in E-Book-Form veröffentlicht habe. Augen nach vorn. Denn 2014 … woah … das wird gruselig. Würde mich nicht wundern, wenn es im chinesischen Kalender zu diesem hier wechselt: http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%B6ffler

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Kindle-Verkaufszahlen und Ränge

Dieser verfluchte Verkaufsrang auf amazon kann süchtig machen.

Aber er ist mit Vorsicht zu genießen.

Die Kindle-Verkäufe auf amazon sind eine eigene Kategorie, d.h. sie werden nicht auf die Printverkäufe addiert. Gerade für reine E-Book-Veröffentlichungen ist das natürlich praktisch. Ein dreistelliger Verkaufsrang macht schon sehr glücklich, zumal man dann auch in der Genre-Unterkategorie recht weit oben landen dürfte. Aber die reinen Verkaufszahlen müssen dabei nicht mal dreistellig sein …

Von meiner Kurzgeschichtensammlung sind nun ca. 80 Exemplare unter die Leute gekommen, davon sind sieben oder acht über die Leihe an Prime-Kunden gegangen. Derzeit geht im Schnitt jede Woche ein Exemplar raus. Inzwischen bietet amazon einen Service für Autoren an. Im „Author Central“ kann man einen Überblick seiner Bücher sehen (samt aktuellem Verkaufsrang) und ein Diagramm des Verlaufs. Für meine Sammlung sieht er so aus:

kindleverkäufe

 

Von den 80 Exemplaren gingen fast 60 alleine in den ersten beiden Wochen weg, also Mitte bis Ende August. Man sieht: da war die Sammlung konstant auf einem vierstelligen Verkaufsrang. Mitte September ging es jeden Tag runter – und seitdem muss nur ein einziges Exemplar verkauft werden, um am Verkaufsrang 10.000 zu kratzen. Um besser zu werden, müsste wenigstens ein paar Tage lang konstant verkauft werden.

Welche Lehre ziehe ich daraus?

Je länger man Gemüse gart, desto mehr Nährstoffe gehen dabei verloren.

Oder so was.

Was den Rest des Jahres angeht

Es war eine verrückte Woche.

Dass ich Stephen King sehen durfte, habe ich ja schon ausführlich beschrieben. Inzwischen konnte ich auch mich selbst beim Stellen meiner Frage sehen, was das Ganze fast noch seltsamer macht. Hier ist ein Video, so ab 16:20 stolpere ich im Bild rum. Dass ich von der Dame mit dem Mikro rausgewunken wurde und mich vorbeiquetschen musste, habe ich ja geschildert. Erst jetzt beim Ansehen des Ganzen wird mir bewusst, dass er es trocken kommentierte mit: „The suspense is killing me.“ Yeah, ich habe King Spannung eingejagt! 😉 Das Video hat nun einen Ehrenplatz auf meiner Festplatte. Klar.

Dazu kam die Jubiläumsepisode von „Doctor Who“ im Kino. Viel zu viele Menschen, viel zu viel Gedrängel, was will man Samstag Abend auch sonst erwarten. Immerhin war der Saal nur zur Hälfte gefüllt und es waren augenscheinlich nur echte Fans im Kino. Tolle Jubiläumsepisode – das Franchise wird auch hierzulande mehr Fans gewinnen.

Nun gibt’s Neuigkeiten von meiner eigenen Arbeit.

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Über den Respawn-Vortrag

Auf der Respawn-Seite steht nun eine Beschreibung meines Vortrags:

„This lecture describes the things a game writer says to customers, co-writers and reviewers. And the things he gets to hear. Those things are about creative aspects, about technical issues, about file formats and, yes, also about personal stuff. And many of these things are being uttered repeatedly. With routine, in wonder and sometimes with a WTF? attitude. The lecture tries to explain the typical situations in which a game writer and a developer (or a publisher) can be stuck – and how problems can be resolved.“

Am 15. September bin ich 10 Jahre freier Autor. Der Vortrag ist eine nette Chance, eine Bestandsaufnahme zu machen und die Dinge zu thematisieren, die immer wieder passieren.

*Sanity not included.

Widerstand ist nicht zwecklos

Das „Ich habe doch nichts zu verbergen!“-Argument ist an Albernheit nicht zu überbieten. Dass Merkels Schweigen in den Wahlumfragen belohnt wird, ist absurd. Dass eine für viele Künstler lebenswichtige Institution infrage gestellt wird, ist bescheuert.

Wir leben in einer bekloppten Zeit.

Daher:

Nicht zu vergessen – die Petition zur Rettung der Künstlersozialkasse hat das Quorum fast erreicht. Ich habe unterzeichnet. Die fehlenden paar Tausend werden sich hoffentlich noch finden.