Erschienen: „Ich kann da nicht nüchtern hin“

buchtitel

Seit heute ist es offiziell erhältlich – bei den örtlichen Buchhändlern und den üblichen Versendern. Wer sich eine Leseprobe anschauen möchte, kann das auf der Seite des Verlags tun (aufs Cover klicken).

Manche Bücher schreiben sich von selbst.

Dieses nicht.

Es war wegen der Umstände ein ziemlich hartes Stück Arbeit und ich musste den Buster Keaton in mir finden. Erschwerend kommt hinzu, dass Humor Geschmackssache ist, wie ich auch an meinen Rezensionen des Nichtreiseführers sehe. Tja. Ich kann auch nur das schreiben, was ich selbst lustig finde und mich bemühen, mit jedem Buch ein kleines bisschen besser zu werden. Wenn’s gefällt, freue ich mich. Wenn nicht, schreibe ich trotzdem weiter. So ist das, Kinder, wenn man nichts vernünftiges gelernt hat (nur Germanistik).

Bei „Bin ich blöd und fahr in Urlaub“ hatte ich phasenweise ziemlich viel Presse. Wie es sich hier entwickelt, wird sich zeigen, aber es fängt gut an: Dienstag Abend bin auf Deutschlandradio Wissen zu hören. In der Sendung zwischen 18 und 20 Uhr, gegen Ende irgendwann.

Zur Premierenlesung wird dann mein Besuch im Drachenwinkel in Dillingen/Saar am 21. November.

„Ausgewählt“ gratis

Heute – Montag, 13.10.14 – und den morgigen Dienstag gibt es meine Kurzgeschichtensammlung gratis bei amazon. Es ist seit dem Erscheinen vor 14 Monaten die erste Gratis-Aktion, die ich mit dem Band durchführe. Spontan, aus Neugierde, wie viele Exemplare bewegt werden und ob es irgendeine Auswirkung auf Verkäufe nach Abschluss der Aktion hat.

Das E-Book ist DRM-frei und kann auch für andere Lesesystem mit der Gratis-Software „Calibre“ konvertiert werden.

Und wer 2,99 € für die Sammlung ausgegeben hat (oder es ab übermorgen tut), ist natürlich cooler als die Leute, die es jetzt mitnehmen. 😉 Trotzdem darf der Link zum Buch an beiden Tagen gern verteilt werden.

#twitteratur – Dies ist die Geschichte von Hans

Update vom 13.10.14:

Die gesamte Aktion habe ich hier als Storify zusammengefasst.

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Am Donnerstag, 9. Oktober 2014 schreibe ich „Twitteratur“. Angekündigt ist das Ganze als „Autoren schreiben Kurz-Romane“, aber das heißt nicht, dass ich einfach eine Geschichte in 140-Zeichen-Schnipsel zerhackstückle. Nein, ich möchte, das ausnutzen, was Twitter auszeichnet, nämlich die Echtzeit, dass eine Nachricht fast im gleichen Augenblick beim Leser ankommt, in dem ich sie abschicke.

Zwei Probleme gibt es dabei:

  1. Die Geschichte wird durch den Live-Charakter schwer zu lesen, wenn man nicht von Anfang an dabei.
  2. Bei fiktiven Texten ist die Perspektive ist schwer vermittelbar.

Das erste Problem lässt sich nicht lösen. In der Twitter-Timeline steht der neueste Tweet oben. Wer später einsteigt, muss filtern und runterscrollen. Schlecht für Gelegenheitsleser, und man muss sich auch fragen, in welcher Frequenz man Tweets abschickt (zumal in diesen der Hashtag #twitteratur zwangläufig einige Zeichen raubt). Ich werde unterwegs entscheiden, was richtig

Das zweite Problem ist, dass ich von meinem Account @falkoloeffler logischerweise aus der persönlichen Sicht twittere. Immer. Auf diesem Account kann ich nicht einfach in eine fiktive Person schlüpfen, aus deren Sicht ich erzähle. Prosa in Anführungszeichen als solche zu kennzeichnen sieht albern aus und kostet zwei wertvolle Zeichen. Und auf meinem persönlichen Account in der dritten Person zu erzählen wirkt seltsam.

… es sei denn …

… ich wäre mit dieser unterwegs.

Warum eigentlich nicht?

Und so erzähle ich am Donnerstag also die Geschichte von Hans.

Hans Bastseller (der es überhaupt nicht mag, Hansi genannt zu werden), schreibt schon lange. Allerdings bisher nur für die Schublade. Es wird Zeit, die Welt mit seinen Manuskripten zu beglücken! Also fasst er einen Entschluss: er muss dorthin, wo die Bücher wachsen – zur Frankfurter Buchmesse. Mit seiner vielfältigen Prosa und Lyrik im Gepäck macht er sich am Donnerstag auf den Weg – in meiner Begleitung. Dummerweise hasst er das Reisen und große Menschenansammlungen wie die Pest. Aber zum Glück hat er gerade mit Twitter begonnen und kann sich auf diesem Weg darüber auslassen. Die Buchwelt wird ihn sicher mit offenen Armen empfangen und er kann sich das beste Angebot für seine Manuskripte aussuchen!

Ich wage keine Prognose, wie das ausgehen wird.

Ach ja – sein Twitter-Account ist @bastseller.

Twitteratur!

Dass ich gern, viel und albern twittere, weiß jeder hier.

Umso mehr freue ich mich darauf, dieses Jahr im Rahmen der Frankfurter Buchmesse quasi offiziell Literatur twittern zu dürfen – eben Twitteratur. Was es damit auf sich hat, wird im Blog der Buchmesse erklärt. Ich werde den Tag für eine Mischung aus kleinen Geschichten, meinem Besuch auf der Messe und den üblichen Wortspielen nutzen.

Wer das Ganze verfolgen will, hat mehrere Möglichkeiten:

– Unter dem Hashtag #twitteratur bekommt man bei Twitter die volle Dosis.

– Auf der Seite der Buchmesse kann man die Tweets der Teilnehmer lesen.

– Und natürlich ist da noch mein Twitter-Profil selbst. 🙂

Der Preis des Mediums

Beim aktuellen Streit hinter den Kulissen der Buchbranche, was die E-Book-Preise betrifft, geht es eigentlich nicht um den Endpreis für Kunden, sondern um die Frage, wer wie viel Netto vom Brutto bekommt. Im Prinzip ist es genau der gleiche Streit, den man in ländlichen Gebieten wie dem meinigen beobachten kann, wenn an den Bauernhöfen die Schilder hängen: „Milchbauern brauchen einen fairen Preis! XX Cent pro Liter!“ Je älter die Schilder sind, desto geringer ist der Centpreis. Auf ganzen altern Schildern, die sonst identisch sind, steht noch „Pfennig“. Da kämpfen die Erzeuger vor allem mit den Discountern, die den Endverbraucherpreis gern so niedrig wie möglich drücken würden. Natürlich auf Kosten der Marge der Milchbauern, nicht der eigenen. Also wird geschachert, und ein oder zwei Jahre später beginnt alles von vorn. So läuft es im Moment auch zwischen einigen Verlagen und amazon bei den E-Books – nur dass nicht die Verlage die Milchbauern sind, sondern die Autoren. Aber das ist ein Thema für sich.

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Ich und der andere

Die Pressearbeit für „Bin ich blöd und fahr in Urlaub?“ läuft gerade auf Hochtouren. Massig Presseartikel, einiges an Hörfunk, dann auch noch ein TV-Auftritt, und aktuell kommen immer weiter Anfragen rein. Es ist Juli – da hat das Nichtreisen eben Konjunktur. Für mich, der bislang im bescheidenen Rahmen seine Bücher bewerben konnte, ist das eine interessante Erfahrung. Und eine, die in mir die Erkenntnis hat reifen lassen, dass zwischen einem Fantastik-Autor und einem Comedian gar kein großer Unterschied herrscht. Beide werden gleichermaßen missverstanden. Und ich bin auch noch beides …

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Der Stand der Dinge und August ’14

Ich stehe noch immer etwas neben mir.

Gerade erst habe ich in endlosen Nachtschichten das neue Buch abgeschlossen, durfte dann mit dem aktuellen Buch im WDR auftreten (auf der Facebook-Seite der Sendung gab’s ein paar schöne Kommentare von Reisefans, die – sagen wir mal so – jetzt nicht die ganz großen Fans von mir geworden sind) und dazu noch andere Sachen obendrauf, die hier nichts verloren haben.

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„Und, wie läuft das Buch denn so?“

… ist die Frage, die ich in letzter Zeit öfter gehört habe.

Es liegt, wo es zu liegen hat, nämlich in den Buchhandlungen, und mir sind einige Bilder von Freunden zugetragen worden, die es ausfindig gemacht haben. Oder damit posieren. Teilweise im Urlaub. Was zeigt, dass sie es noch nicht gelesen haben.

Womit ich fortan wohl auch leben muss, ist, dass jeder Kommentar meinerseits über Stau oder Zugverspätung mit hämischen Twitter- und Facebook-Antworten returniert wird: „Du, ich hätte da ein Buch für dich … ;)“.

Die Lesung in Allach-Untermenzing war gut besucht und zumindest für mich ein großer Spaß. Es waren sogar Konsolenkompetenz und die Münchner Seenotretter da. Und die hatten Schilder mitgebracht.

(c) Goldmann Verlag
Foto (c) Goldmann Verlag

Im Moment spielt sich auch eine Rezensions- und Interview-Polka ab. Beim Monopolisten eures Vertrauens gab es schon einige Male fünf Sterne, und inzwischen wird das Buch sogar von der „Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger“ positiv beurteilt. Was es nicht alles gibt.

Und ein paar Interviews sind schon online:

„Verreisen ist Krieg“ – auf Geo.de

„Wie man erfolgreich Urlaubsreisen vermeidet“ – auf Welt.de

Ein TV-Auftritt ist auch schon anvisiert. Mitte Juli. Details folgen.

Also: das Buch läuft.

„Bin ich blöd und fahr in Urlaub?“ ist da

Heute ist der offizielle Erscheinungstermin.

Es hat nun fast vier Jahre gedauert, dass ein neues gedrucktes Buch von mir erscheint (meine selbstverlegte Geschichtensammlung als E-Book klammere ich aus). Woran lag’s? Nun, vor allem an mir selbst. Der Politthriller war (und ist) eine schwere Geburt, und auch in einem Kleinverlag sind die Wege weit. Zwischendurch habe ich versucht, nach „Im Funkloch“ einen weiteren Jugendkrimi auf den Weg zu bringen, aber der Jugendbuchmarkt ist, nun, schwierig. Und für den dritten „Drachenwächter“-Band war bislang einfach noch keine Zeit. Obwohl BibufiU kein Mammutwerk ist, hat alles seine Zeit gebraucht. Der Pitch für das Projekt ist inzwischen auch schon fast zwei Jahre her. Zwischendurch wurde alles umgestaltet und verschoben. Umso glücklicher bin ich, dass es geschafft ist.

Es ist da. Wurde auch Zeit. 🙂

Ich danke meiner Agentur Schrift-Art und dem Goldmann-Verlag für den Einsatz. Nun liegt’s an euch. Stürmt die lokalen Buchhandlungen. Bestellt es bei bösen Monopolisten oder kleinen Versandhäusern. Und wenn ihr es mögt, verlinkt es, erzählt es weiter. Wenn ihr es nicht mögt (meine Güte, was ist Humor doch Geschmackssache), erzählt halt weiter, wie doof das Buch ist.

Und viel Spaß beim Zuhausebleiben!

Leseprobe!

Wer sich schon mal einen Eindruck verschaffen möchte – eine 24seitige Leseprobe aus „Bin ich blöd und fahr in Urlaub“ ist inzwischen auf der Verlagshomepage einsehbar. Hier einfach aufs Cover klicken. Auch auf der amazon-Seite gibt es einen Blick ins Buch, allerdings ein paar Seiten weniger. Noch zwei Monate!

Jetzt steht Leipzig an.