Unfreier Autor

Seit ich freier Autor bin, habe ich kaum noch Zeit zum Schreiben.

Denn ich schreibe ja nicht nach Lust und Laune, sondern um davon halbwegs zu leben. Heißt, ich dienstleiste den größten Teil meiner Zeit, und das bedeutet, dass ich so unangenehme Dinge wie regelmäßige Arbeitszeiten schaffen muss, statt auf Musenbelästigung zu warten. Dazu kommt Buchhaltung und dieses Alltagsdings.

Plötzlich merkt man, dass man eine Woche rum ist, in der man gar nicht dazu gekommen ist, an eigenen Projekten zu arbeiten.

Wie bei Angestellten.

Damit sich das ändert, müsste ich meinen Beruf zum Hobby machen.

Komisch.

Posted in Bücher, Freiberufler.

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