„Plus eins“ ist das neue „Like“

Erste Gedanken zu Google+ …

  • Die Kreise sind genau das, was Facebook fehlt.
  • Jede Wette, dass im Facebook-Hauptquartier gerade jemand das mittlere Management zusammenbrüllt, dass das auch gebaut werden muss (woraufhin das mittlere Management die Entwickler zusammenbrüllt, woraufhin die Entwickler sich auf ihren geschlossenen Twitter-Accounts ausheulen).
  • Wenn jetzt noch mein Twitter-Stream mit dem Google-Stream gekoppelt wird, kann ich mit Google-Facbook-Twitter-Tumblr eine Singularität beschwören, die DAS GANZE UNIVERSUM VERSCHLINGT!

Keine Vorträge dieses Jahr (außer zweien)

Dieses Jahr wollte ich mich nicht mit Vorträgen aufhalten, sondern ENDLICH mal wieder ein Buch fertigschreiben. Es hat nicht geklappt. Mindestens zwei Vorträge werden es nun doch.

Vom 8. bis 11. September finden die 31. Tage der Phantastik der Phantastischen Bibliothek Wetzlar statt. Hier ist eine Programmübersicht, und hier sind die anderen Links. Mein Vortrag heißt “Der vernetzte Autor”, und es wird einerseits darum gehen, in welchen Medien man als Autor heute auch tätig sein kann (wink wink nudge nudge), aber auch, wie man moderne Medien nutzen kann, um sich als Autor zu präsentieren. Und ansonsten verspricht es dieses Jahr, eine launige Runde zu werden. Mehr bekannte Autoren als man Finger hat (siehe Programm) und im Rahmen ein Wettbewerb mit Kürzestgeschichten, in denen der Satz vorkommen muss: “Ihr Haar zersprang wie blaues Glas”.

Und dann habe ich gerade zugesagt, am 8. Oktober in Köln einen Vortrag über “Computerspiele-Archäologie” zu halten. Und zwar beim “Tag der Intelligenz” des Vereins “Mensa in Deutschland”, der nichts mit Nahrung zu tun hat

Ach ja – dann ist da noch eine “Funkloch”-Lesung in der heimischen Region – am Freitag, den 16. September in Freiensteinau, ab 19:30. Details dann beizeiten und in der Lokalpresse.

Reading at meals

Reading at meals is considered rude in polite society, but if you expect to succeed as a writer, rudeness should be the second-to-least of your concerns. The least should be polite society and what it expects.

Stephen King: On Writing

Mauer

Daß die Chinesische Mauer vom Mond aus sichtbar wäre, ist ein Irrglaube. Andererseits ist der Mond von der Chinesischen Mauer aus recht gut sichtbar – zumindest unter bestimmten Bedingungen (Nacht).

Im Adapterwald

Früher war man hochnäsig, wenn man ein Apple-Gerät hatte, heute ist man Opfer der Hochnäsigen, die glauben, der Besitz eines Android-Handys oder Lenovo-Notebooks sei Zeichen von Individualität.

“Mac, iPhone und iPad. Du läufst auch jedem Trend hinterher, hm?”

Klar. Deswegen bin ich auch schon über einem Jahrzehnt auf Apple umgestiegen, als der Laden fast pleite war und der Satz “Nee, du, Windows 2000 ist total stabil” von selbsternannten Profis gemurmelt wurde. “Hat nicht mal ‘nen Diskettenlaufwerk, harhar”, war so ein anderer Spruch.

Wer auf langjährige Mac-Kundschaft zurückblickt, kann auf sein Adapterbündel stolz sein. Von den verachtenswerten Dingen, die man über Apple sagen kann, steht ganz vorn, dass jeder popelige Videoapter neu gekauft werden muss. In der Regel für knapp 20 €. Nun erfreut sich Apple daran, alle paar Jahre den Videostandard zu wechseln. Und wer seinen Desktop mit einem zweiten Display oder sein Notebook ab und an am Beamer betreiben möchte, kommt nicht umhin, sich solche Adapter zu kaufen. Das sieht dann so aus:

An den äußeren Enden: Die aktuellen Adapter für den MiniDisplay/Thunderbolt-Port – auf VGA und DVI. Zweiter von links: Micro-DVI auf DVI. Mitte: Mini-DVI auf VGA. Vierter von links: Mini-VGA auf VGA.

Was besonders lustig dabei ist: der neu gekauft Adapter ganz rechts ist schön und gut, aber der Thunderbolt-Anschluss will per DVI nicht mit meinem Samsung-Display kommunizieren.

Vielleicht ist es aber auch ganz heilsam, wieder nur noch vor einem Display zu sitzen …