Im Adapterwald

Früher war man hochnäsig, wenn man ein Apple-Gerät hatte, heute ist man Opfer der Hochnäsigen, die glauben, der Besitz eines Android-Handys oder Lenovo-Notebooks sei Zeichen von Individualität.

“Mac, iPhone und iPad. Du läufst auch jedem Trend hinterher, hm?”

Klar. Deswegen bin ich auch schon über einem Jahrzehnt auf Apple umgestiegen, als der Laden fast pleite war und der Satz “Nee, du, Windows 2000 ist total stabil” von selbsternannten Profis gemurmelt wurde. “Hat nicht mal ‘nen Diskettenlaufwerk, harhar”, war so ein anderer Spruch.

Wer auf langjährige Mac-Kundschaft zurückblickt, kann auf sein Adapterbündel stolz sein. Von den verachtenswerten Dingen, die man über Apple sagen kann, steht ganz vorn, dass jeder popelige Videoapter neu gekauft werden muss. In der Regel für knapp 20 €. Nun erfreut sich Apple daran, alle paar Jahre den Videostandard zu wechseln. Und wer seinen Desktop mit einem zweiten Display oder sein Notebook ab und an am Beamer betreiben möchte, kommt nicht umhin, sich solche Adapter zu kaufen. Das sieht dann so aus:

An den äußeren Enden: Die aktuellen Adapter für den MiniDisplay/Thunderbolt-Port – auf VGA und DVI. Zweiter von links: Micro-DVI auf DVI. Mitte: Mini-DVI auf VGA. Vierter von links: Mini-VGA auf VGA.

Was besonders lustig dabei ist: der neu gekauft Adapter ganz rechts ist schön und gut, aber der Thunderbolt-Anschluss will per DVI nicht mit meinem Samsung-Display kommunizieren.

Vielleicht ist es aber auch ganz heilsam, wieder nur noch vor einem Display zu sitzen …

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