Post von Hüpfer

Liebes Google,

Sie sind so groß. Ein Gigant. Sie haben mehr Geld als wir. Wie unsere Kanzlerin: alternativlos.

Aber Sie haben Daten, so viele Daten wie Sand am Meer. Und das Meer riecht manchmal etwas brackig. Dann wird mir übel. Allen wird übel.

Monopole stinken auch. Wie Kuhstall und so ganz anders als Frühling. Vor allem, wenn wir sie nicht haben. Ich möchte in einer Welt leben mit Keksen statt Cookies.

Ich mag das Netz nicht. Es ist so groß und unübersichtlich. Wie eine schwarze Hose in der Nacht. Wollen wir auf der Straße unsere Exfreundinnen treffen, die gerade heiraten? Das macht mir Angst.

Schon Orwell! Er hat es geahnt. Wir müssen ab und zu innehalten und an den Rosen rieche. Google ist das Internet. Im Internet gibt es keine Rosen. Aber Drohnen wollen Sie kaufen und Flugzeugträger und eine Mondbasis. Da muss die EU ausmisten, bevor ernstzunehmende Politiker eine Zerschlagung fordern.

Hutzeligst,

Das Huhn ist für uns alle Neuland

Schlimm: die NSA überwacht keine Hühnerhöfe und arglistige Bauern haben nun Ethernet-fähiges Hähnchenfleisch unter dem Merkelsiegel „Neuland“ in Umlauf gebracht. Die Bundesregierung meint: das geht überhaupt nicht unter Freunden und droht Tofuquenzen an.

Smartphone-Rezension des Tages

simex sport planschbecken
Der obere Ring war nach einem Monat schon kaputt. Mit dem Namen Sport stelle ich mir robustere Ware für Kinder vor
2 Sterne

Erleichterung in Hollywood

Der „Bundesverband der Hollywoodstars“ (BDH) hat sich in einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz positiv zur geplanten Einstellung von „Wetten dass …“ geäußert. Der zweite Vorsitzende Tom Hanks sagte vor der versammelten Weltpresse: „Wir sind erleichtert, nicht mehr in dieser seltsamen Sendung auftreten zu müssen. Es war immer sehr hektisch, den letzten Flieger erreichen zu müssen, zumal diese Sendung immer in irgendwelchen Dörfern in der Provinz aufgezeichnet wurde. Viele von uns haben mit einer weiteren Trauma-Therapie begonnen, nachdem sie dort zu Gast gewesen sind. NATÜRLICH SPRECHE ICH NICHT VON MIR, HAHA! Bei der Vermarktung unserer Filme in Deutschland werden wir in Zukunft auf bewährte Mittel setzen: wir geben dreiminütige Interviews vor handverlesenen Journalisten, die alle die gleichen Fragen stellen dürfen, damit am nächsten Tag in allen verbliebenen Tageszeitungen exakt das gleiche Interview steht.“