Der Preis des Mediums

Beim aktuellen Streit hinter den Kulissen der Buchbranche, was die E-Book-Preise betrifft, geht es eigentlich nicht um den Endpreis für Kunden, sondern um die Frage, wer wie viel Netto vom Brutto bekommt. Im Prinzip ist es genau der gleiche Streit, den man in ländlichen Gebieten wie dem meinigen beobachten kann, wenn an den Bauernhöfen die Schilder hängen: „Milchbauern brauchen einen fairen Preis! XX Cent pro Liter!“ Je älter die Schilder sind, desto geringer ist der Centpreis. Auf ganzen altern Schildern, die sonst identisch sind, steht noch „Pfennig“. Da kämpfen die Erzeuger vor allem mit den Discountern, die den Endverbraucherpreis gern so niedrig wie möglich drücken würden. Natürlich auf Kosten der Marge der Milchbauern, nicht der eigenen. Also wird geschachert, und ein oder zwei Jahre später beginnt alles von vorn. So läuft es im Moment auch zwischen einigen Verlagen und amazon bei den E-Books – nur dass nicht die Verlage die Milchbauern sind, sondern die Autoren. Aber das ist ein Thema für sich.

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“Carrier Command” (Amiga, 1988, Rainbird). Mit Titelmelodie auf Kassette in der Packung.

“Starflight” (Electronic Arts, Amiga 1989). Massig Stunden reingesteckt. Nie durchgespielt.

Simon I und II. Signiert von Simon.

Wilma Löffler (1953 – 2014)

Regelmäßig rief Weltbild bei meiner Mutter an, um ihr etwas anzubieten oder auf tolle Aktionen hinzuweisen. Und über diese Anrufe freute sie sich. Nicht, weil sie etwas erwerben wollte. „Sie verkaufen übrigens auch die Bücher meines Sohns“, sagte sie und grinste dabei diebisch, wenn ich gerade in der Nähe war und es mithören musste. Dann brachte sie den armen Callcenter-Agenten dazu, meine Bücher im System aufzurufen. Sie oder er hatte diese dann ganz toll zu finden und musste versprechen, davon besonders viele zu verkaufen.

Sie hätte mich gern in einem seriösen Beruf gesehen. Lehrer. Sparkasse. Etwas, in dem man ernst genommen wird, ordentlich aussieht und ein geregeltes Einkommen hat. Also genau das Gegenteil des vagabundierenden Autorendaseins. Und in letzter Zeit wäre es mir durchaus recht gewesen, einen Beruf zu haben, hinter dem ich mich leichter verstecken kann. Meine Mutter verteilte immerzu fröhlich Exemplare meiner Bücher. Auch unter den Krankenschwestern und Ärzten, mit denen sie im Laufe des letzten Jahres dauernd zu tun hatte und die irgendwann nichts mehr gegen den Krebs ausrichten konnten.

Am Freitag ist sie gestorben.

“Leviathan” (English Software, 1987). Zaxxon-Klon. Ich glaube, das erste Spiel, für das ich Erspartes ausgegeben habe.

“Die Siedler” (1993, Amiga). Nicht wegen des Packungsdesigns ein Klassiker.

Ein Schmuckstück der Sammlung: Boxset der “Marathon"Trilogie von Bungie (1997). Der Vorgänger von "Halo”.

“Elite” (Firebird, Amiga-Version 1988). In kein Spiel habe ich mehr Zeit gesteckt, glaube ich.