Vierzehn

Ein Jahresrückblick muss entfallen, weil das Jahr einfach zu schnell vorbei war. Mal ehrlich – das geht doch gar nicht. War doch gestern erst Silvester. Halten wir uns also nicht weiter mit einem Jahr auf, in dem ich gerade mal einen Stapel Kurzgeschichten in E-Book-Form veröffentlicht habe. Augen nach vorn. Denn 2014 … woah … das wird gruselig. Würde mich nicht wundern, wenn es im chinesischen Kalender zu diesem hier wechselt: http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%B6ffler

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Kindle-Verkaufszahlen und Ränge

Dieser verfluchte Verkaufsrang auf amazon kann süchtig machen.

Aber er ist mit Vorsicht zu genießen.

Die Kindle-Verkäufe auf amazon sind eine eigene Kategorie, d.h. sie werden nicht auf die Printverkäufe addiert. Gerade für reine E-Book-Veröffentlichungen ist das natürlich praktisch. Ein dreistelliger Verkaufsrang macht schon sehr glücklich, zumal man dann auch in der Genre-Unterkategorie recht weit oben landen dürfte. Aber die reinen Verkaufszahlen müssen dabei nicht mal dreistellig sein …

Von meiner Kurzgeschichtensammlung sind nun ca. 80 Exemplare unter die Leute gekommen, davon sind sieben oder acht über die Leihe an Prime-Kunden gegangen. Derzeit geht im Schnitt jede Woche ein Exemplar raus. Inzwischen bietet amazon einen Service für Autoren an. Im „Author Central“ kann man einen Überblick seiner Bücher sehen (samt aktuellem Verkaufsrang) und ein Diagramm des Verlaufs. Für meine Sammlung sieht er so aus:

kindleverkäufe

 

Von den 80 Exemplaren gingen fast 60 alleine in den ersten beiden Wochen weg, also Mitte bis Ende August. Man sieht: da war die Sammlung konstant auf einem vierstelligen Verkaufsrang. Mitte September ging es jeden Tag runter – und seitdem muss nur ein einziges Exemplar verkauft werden, um am Verkaufsrang 10.000 zu kratzen. Um besser zu werden, müsste wenigstens ein paar Tage lang konstant verkauft werden.

Welche Lehre ziehe ich daraus?

Je länger man Gemüse gart, desto mehr Nährstoffe gehen dabei verloren.

Oder so was.

Was den Rest des Jahres angeht

Es war eine verrückte Woche.

Dass ich Stephen King sehen durfte, habe ich ja schon ausführlich beschrieben. Inzwischen konnte ich auch mich selbst beim Stellen meiner Frage sehen, was das Ganze fast noch seltsamer macht. Hier ist ein Video, so ab 16:20 stolpere ich im Bild rum. Dass ich von der Dame mit dem Mikro rausgewunken wurde und mich vorbeiquetschen musste, habe ich ja geschildert. Erst jetzt beim Ansehen des Ganzen wird mir bewusst, dass er es trocken kommentierte mit: „The suspense is killing me.“ Yeah, ich habe King Spannung eingejagt! 😉 Das Video hat nun einen Ehrenplatz auf meiner Festplatte. Klar.

Dazu kam die Jubiläumsepisode von „Doctor Who“ im Kino. Viel zu viele Menschen, viel zu viel Gedrängel, was will man Samstag Abend auch sonst erwarten. Immerhin war der Saal nur zur Hälfte gefüllt und es waren augenscheinlich nur echte Fans im Kino. Tolle Jubiläumsepisode – das Franchise wird auch hierzulande mehr Fans gewinnen.

Nun gibt’s Neuigkeiten von meiner eigenen Arbeit.

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Stephen King

Ein wenig Kontext:

Das Monstrum – Tommyknockers“ war der erste King-Roman, den ich gelesen habe. Da war ich 14. Ich brauchte ein dickes Buch für den Urlaub mit den Eltern, und King sollte spannend sein. Sagten meine Klassenkameraden, die natürlich keines der Bücher gelesen, aber ein paar Verfilmungen gesehen hatten, die als krisselige VHS-Kopien die Runde machten. Meine Klassenkameraden waren heiß auf all diese semi-verbotenen Horrorfilme. Ich nicht, mir stand nicht der Sinn danach, unbedingt die blutigsten Filme sehen zu müssen, die es gab. Dass all diese Klassenkameraden, die damals so drauf waren, heute seriöse Berufe haben, während ich mein Geld mit komischen und teilweise blutigen Geschichten verdiene, ist eine Ironie, die ich zu schätzen weiß.

Jedenfalls war „Das Monstrum“ für den Urlaub nicht genug.

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Dekade

The unknown future rolls toward us. I face it, for the first time, with a sense of hope.

So ungefähr habe ich mich an meinem ersten Tag als Freiberufler gefühlt.

Genau gestern vor 10 Jahren.

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Die Kurzgeschichtensammlung nach zwei Wochen und die Zukunft sonst

Seit letzter Woche ist die „zweite Auflage“ online. Die Anführungszeichen sind gerechtfertigt, weil einfach nur viele Fehler korrigiert wurden und nicht etwa neue E-Books gedruckt und eingelagert. Und das Inhaltsverzeichnis ist klickbar, die einzelnen Geschichten können direkt angewählt werden. Nun kann man in seinen Kindle-Einstellungen des Kundenprofils die automatische Buchaktualisierung aktivieren. Allerdings scheint die nicht immer und überall zu funktionieren. Wer noch die alte Version hat (leicht zu erkennen am Inhaltsverzeichnis ohne Links, aber mit Seitenzahlen) und trotz automatischer Aktualisierung nicht die neue Fassung bekommt, muss sich wohl direkt an den amazon-Kundenservice wenden, damit diese auf die neue Fassung umstellen … verbesserungswürdig.

Mit der Druckversion via Createspace habe ich mich noch nicht näher befasst wegen der Gamescom. Und aktuell muss das nächste Buch fertig werden. (Ja, der Politthriller – man glaubt es kaum. Er wird nun abgeschlossen. Und das erste Feedback ist positiv.)

Mit meinen Verkaufserwartungen war ich sehr realistisch. Aktueller Stand: 57 Verkäufe, 1 Prime-Kunden-Leihe. Vom Schreiben ziehe ich mich trotzdem nicht zurück – mindestens „Drachenwächter 3“ schulde ich der Welt noch, und das Gebiet der hiesigen Lama-Zucht ist leider keine Marktlücke mehr. Würde mich riesig freuen, wenn nach und nach ein paar Verkäufe reintröpfeln und irgendwann die 100 erreicht werden.

Kurzgeschichtensammlung 1.1, Köln-Deutz und Politik

Die Version 1.1 (technisch „Auflage 2“) der Sammlung ist bald online. Ja, es waren noch ein paar Fehler drin, die sollten dann beseitigt sein. Wer das Update haben möchte, sollte in seinen Kindle-Einstellungen des Kontos entweder die automatische Buchaktualisierung aktivieren oder das Buch vom jeweiligen Gerät löschen und neu runterladen, sobald Auflage 2 in den Infos auf der amazon-Seite angegeben ist.

Wie sieht’s mit den Verkäufen aus? Erwartungsgemäß gingen die nach dem Veröffentlichtungstag stark runter. Knapp 50 sind es nun. Ich habe außerdem das Buch unter „amazon select“ eingestellt, was den Prime-Kunden die Möglichkeit gibt, es gratis auszuleihen. Da diese Kunden nur 1 Buch pro Monat leihen dürfen, würde ich ja davon ausgehen, dass sie eher zu einem der teuren E-Books greifen als meins zu nehmen, aber man kann’s ja trotzdem anbieten. Bin auch neugierig, wie hoch die Tantiemen für eine Leihe ausfallen. Denn es würde mich nicht wundern, wenn amazon mittelfristig dieses Leihprogramm stark ausweitet. Im Moment ist es noch ein Bonus für Prime-Kunden, aber vielleicht wird daraus ein richtiges Geschäftsmodell, das Skoobe Konkurrenz machen könnte.

Köln-Deutz ruft, genauer die Gamescom. Wer Hallo sagen möchte – ich bin Montag und Dienstag auf der Respawn, samt Vortrag, und laufe Mittwoch am Fachbesuchertag auf der Messe rum. Dann reicht’s mir auch. Leider muss ich dieses Jahr auf die großartige Adventure-Treff-Party verzichten. Es sei denn, es packt mich am Freitag und ich fahre spontan noch mal nach Köln (unwahrscheinlich).

Mit dem Politthriller geht’s tatsächlich voran. Nicht zuletzt „dank“ der aktuellen politischen Entwicklungen. Nicht mal im Hinblick auf Afghanistan, sondern wegen des Überwachungsskandals. So kann man dieser unfassbaren Geschichte noch etwas Gutes abgewinnen …

„Ausgewählt“ und abgerechnet

Nachdem ich meine Verkaufserwartungen geschildert hatte – ja, die waren sehr realistisch. Inzwischen sind 34 Exemplare registriert worden, 1 davon in den USA. Ich dürfte die meisten der Käufer mit Vornamen kennen. Die 50 Stück sollten in nächster Zeit noch durchlaufen, denke ich, und dann wird es sich bei ein paar Stück pro Monat einpendeln, wenn nicht irgendeine Überraschung passiert. Auch eine 5-Sterne-Rezension gibt es schon, die zu meiner Freude die Geschichten mit „Twilight Zone“ vergleicht.

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Ich bin käuflich! Und nun?

„Bis zu 48 Stunden“ dauert es, bis ein Buch, das man einstellt, verfügbar ist, steht auf den Infoseiten. Daher habe ich die Anthologie schon am Freitag Abend auf den Weg geklickt.

Und was passiert? Noch bevor Gladbach den sinnlosen zweiten Elfer bekommt, ist das Buch verfügbar.

Natürlich hatte ich etwas verpennt, nämlich dass man in der Maske nicht den Brutto-, sondern Nettopreis eingibt. Wusste ich, hatte ich aber verdrängt. Deswegen kostete die Sammlung erst 3,08 €. Und prompt fiel mir ein Kommafehler auf, gleich in der ersten Geschichte. Gna.

Beides wurde schnellstmöglich korrigiert.

Also. Das Buchist da. 

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