Der Preis des Mediums

Beim aktuellen Streit hinter den Kulissen der Buchbranche, was die E-Book-Preise betrifft, geht es eigentlich nicht um den Endpreis für Kunden, sondern um die Frage, wer wie viel Netto vom Brutto bekommt. Im Prinzip ist es genau der gleiche Streit, den man in ländlichen Gebieten wie dem meinigen beobachten kann, wenn an den Bauernhöfen die Schilder hängen: „Milchbauern brauchen einen fairen Preis! XX Cent pro Liter!“ Je älter die Schilder sind, desto geringer ist der Centpreis. Auf ganzen altern Schildern, die sonst identisch sind, steht noch „Pfennig“. Da kämpfen die Erzeuger vor allem mit den Discountern, die den Endverbraucherpreis gern so niedrig wie möglich drücken würden. Natürlich auf Kosten der Marge der Milchbauern, nicht der eigenen. Also wird geschachert, und ein oder zwei Jahre später beginnt alles von vorn. So läuft es im Moment auch zwischen einigen Verlagen und amazon bei den E-Books – nur dass nicht die Verlage die Milchbauern sind, sondern die Autoren. Aber das ist ein Thema für sich.

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Ich und der andere

Die Pressearbeit für „Bin ich blöd und fahr in Urlaub?“ läuft gerade auf Hochtouren. Massig Presseartikel, einiges an Hörfunk, dann auch noch ein TV-Auftritt, und aktuell kommen immer weiter Anfragen rein. Es ist Juli – da hat das Nichtreisen eben Konjunktur. Für mich, der bislang im bescheidenen Rahmen seine Bücher bewerben konnte, ist das eine interessante Erfahrung. Und eine, die in mir die Erkenntnis hat reifen lassen, dass zwischen einem Fantastik-Autor und einem Comedian gar kein großer Unterschied herrscht. Beide werden gleichermaßen missverstanden. Und ich bin auch noch beides …

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„Und, wie läuft das Buch denn so?“

… ist die Frage, die ich in letzter Zeit öfter gehört habe.

Es liegt, wo es zu liegen hat, nämlich in den Buchhandlungen, und mir sind einige Bilder von Freunden zugetragen worden, die es ausfindig gemacht haben. Oder damit posieren. Teilweise im Urlaub. Was zeigt, dass sie es noch nicht gelesen haben.

Womit ich fortan wohl auch leben muss, ist, dass jeder Kommentar meinerseits über Stau oder Zugverspätung mit hämischen Twitter- und Facebook-Antworten returniert wird: „Du, ich hätte da ein Buch für dich … ;)“.

Die Lesung in Allach-Untermenzing war gut besucht und zumindest für mich ein großer Spaß. Es waren sogar Konsolenkompetenz und die Münchner Seenotretter da. Und die hatten Schilder mitgebracht.

(c) Goldmann Verlag

Foto (c) Goldmann Verlag

Im Moment spielt sich auch eine Rezensions- und Interview-Polka ab. Beim Monopolisten eures Vertrauens gab es schon einige Male fünf Sterne, und inzwischen wird das Buch sogar von der „Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger“ positiv beurteilt. Was es nicht alles gibt.

Und ein paar Interviews sind schon online:

„Verreisen ist Krieg“ – auf Geo.de

„Wie man erfolgreich Urlaubsreisen vermeidet“ – auf Welt.de

Ein TV-Auftritt ist auch schon anvisiert. Mitte Juli. Details folgen.

Also: das Buch läuft.

„Bin ich blöd und fahr in Urlaub?“ ist da

Heute ist der offizielle Erscheinungstermin.

Es hat nun fast vier Jahre gedauert, dass ein neues gedrucktes Buch von mir erscheint (meine selbstverlegte Geschichtensammlung als E-Book klammere ich aus). Woran lag’s? Nun, vor allem an mir selbst. Der Politthriller war (und ist) eine schwere Geburt, und auch in einem Kleinverlag sind die Wege weit. Zwischendurch habe ich versucht, nach „Im Funkloch“ einen weiteren Jugendkrimi auf den Weg zu bringen, aber der Jugendbuchmarkt ist, nun, schwierig. Und für den dritten „Drachenwächter“-Band war bislang einfach noch keine Zeit. Obwohl BibufiU kein Mammutwerk ist, hat alles seine Zeit gebraucht. Der Pitch für das Projekt ist inzwischen auch schon fast zwei Jahre her. Zwischendurch wurde alles umgestaltet und verschoben. Umso glücklicher bin ich, dass es geschafft ist.

Es ist da. Wurde auch Zeit. 🙂

Ich danke meiner Agentur Schrift-Art und dem Goldmann-Verlag für den Einsatz. Nun liegt’s an euch. Stürmt die lokalen Buchhandlungen. Bestellt es bei bösen Monopolisten oder kleinen Versandhäusern. Und wenn ihr es mögt, verlinkt es, erzählt es weiter. Wenn ihr es nicht mögt (meine Güte, was ist Humor doch Geschmackssache), erzählt halt weiter, wie doof das Buch ist.

Und viel Spaß beim Zuhausebleiben!

Leseprobe!

Wer sich schon mal einen Eindruck verschaffen möchte – eine 24seitige Leseprobe aus „Bin ich blöd und fahr in Urlaub“ ist inzwischen auf der Verlagshomepage einsehbar. Hier einfach aufs Cover klicken. Auch auf der amazon-Seite gibt es einen Blick ins Buch, allerdings ein paar Seiten weniger. Noch zwei Monate!

Jetzt steht Leipzig an.

Leipzig ’14!

Meine Pressestelle möchte hiermit meine Anwesenheit in Leipzig bestätigen. 🙂

Ich werde am Donnerstag spätestens ab Mittag auf der Messe rumlungern und den gesamten Freitag. Wer Hallo sagen möchte, pinge mich auf den üblichen Kanälen an. Ansonsten werde ich mich im Dunstkreis der Fantasy-Leseinsel aufhalten und sicher wieder bei den verehrten Kollegen von Werk-Zeugs.

Offizielles Programm gibt es wenig – da im März gerade noch kein neues Buch am Start sein wird (es sei denn, der Politthriller wird per Express lektoriert und gedruckt), dient meine Anwesenheit der verschlagenen Planung der kommenden Dinge. Und eine Lesung habe ich im Rahmen der Messe auch nicht. Aber 2015 könnte es wieder was werden.

Die interessanteste Neuerung für mich: auf ca. 10 Messebesuchen in Leipzig habe ich noch nie das Völkerschlacht-Denkmal gesehen, sodass ich schon vermutet habe, es wäre eine urbane Legende. Laut Google Maps ist dieses Jahr mein Hotel bei dem Denkmal um die Ecke, ich werde die Existenz des Steinhaufens endlich verifzieren können.

ODER FALSIFIZIEREN!